Werkzeug · 24. September 2026

Ein Cookie-Banner, den man nicht wegklicken will

Cookie-Banner nerven, und alle klicken sie ungelesen weg. Meiner ist ein kleines Spiel. Jetzt gibt es ihn auch für eure Seite: kostenlos, mit euren Logos in einer kleinen Stadt.

Jeder kennt es: Man öffnet eine Seite, und bevor man irgendetwas sieht, schiebt sich ein Kasten davor. „Wir verwenden Cookies.“ Man sucht den Knopf, der ihn am schnellsten verschwinden lässt, und klickt. Gelesen hat den Text niemand.

Als ich meine eigene Seite gebaut habe, wollte ich das anders machen. Wenn schon ein Hinweis kommen muss, dann einer, bei dem man kurz bleibt.

Ein Keks, der springt

Bei mir erscheint unten links ein kleines Kärtchen mit einem Keks. Darunter rollt er durch eine Küche, und wer tippt, lässt ihn über Gläser springen. Wischt man nach unten, duckt er sich unter fliegenden Löffeln weg. Mit Cookies hat das nichts zu tun, aber es macht aus zehn genervten Sekunden zehn gute.

Auch die Entscheidung selbst bekommt eine kleine Antwort: Wer „Alle erlauben“ drückt, sieht, wie ein Stück aus dem Keks gebissen wird. Wer ablehnt, sieht ihn davonrollen. Beides ist in Ordnung, und genau das soll man auch merken.

Der Keks-Banner mit Stadt, gerade wurde abgebissen

Jetzt auch für eure Seite

Den Keks gibt es jetzt als eigenes Werkzeug: den Keks-Banner. Kostenlos.

Neu ist die Stadt. Statt der Küche zieht auf Wunsch eine kleine Häuserzeile vorbei, und an einzelnen Häusern hängen Schilder mit euren Logos. Nicht an jedem Haus, sondern nur ab und zu. So fällt es auf, wenn eins vorbeikommt.

Im Baukasten stellt ihr Text, Farben und Logos ein und seht sofort, wie der Keks auf eurer Seite aussehen wird. Danach ladet ihr eine einzige Datei herunter.

Der Baukasten: links einstellen, rechts die Vorschau

Was er richtig macht

Ein Cookie-Banner ist nicht nur Deko. Er muss auch sauber fragen. Darauf habe ich geachtet:

  • Nichts ist vorab angekreuzt. Solange niemand zustimmt, bleibt es bei den notwendigen Cookies.
  • „Alle erlauben“ und „Nur notwendige“ sind gleich groß. Niemand wird zum Ja gedrängt.
  • Unter „Anpassen“ lässt sich jede Kategorie einzeln an- und ausschalten. Was dort steht, schreibt ihr selbst, denn nur ihr wisst, wofür eure Seite Cookies nutzt.
  • Google Analytics und andere Dienste starten erst, wenn die Zustimmung da ist. Dafür ergänzt ihr in deren Einbau-Code ein kleines Merkmal, den Rest erledigt der Keks-Banner.

Unter „Anpassen“ lässt sich jede Kategorie einzeln wählen

Eine Rechtsberatung ist das nicht. Welche Cookies eure Seite setzt und was in eurer Datenschutzerklärung stehen muss, bleibt eure Sache. Aber das Handwerk stimmt.

Warum als Download

Viele Cookie-Dienste laden ihren Hinweis von einem fremden Server. Das heißt: Bevor ein Besucher überhaupt gefragt wird, geht seine Adresse schon an jemand anderen. Für ein Werkzeug, das um Erlaubnis fragt, finde ich das seltsam.

Der Keks-Banner liegt deshalb auf eurem eigenen Server. Er fragt nirgends etwas ab und schickt keine Daten weg, auch nicht an mich. Eure Logos stecken direkt in der Datei.

So kommt er auf eure Seite

1. Im Baukasten Text, Farben und Logos einstellen.
2. Die Datei herunterladen und in den Hauptordner eurer Seite legen.
3. Eine Zeile Code vor das Ende der Seite setzen. Fertig.

Das klappt überall, wo ihr eine Datei hochladen und eine Zeile Code einfügen könnt, also auch bei WordPress oder Shopify.

Unten rechts im Kärtchen sitzt ein kleines K, das auf mich verlinkt. Darüber freue ich mich. Wer es nicht will, schaltet es im Baukasten ab.

Zum Keks-Banner

3 Minuten Lesezeit

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